Das sind wir !!!!!!

Rolf Hoppe, Claudia Hoppe, Holger Braun, Monika Klock (alle stehend), Dieter Schoon, Heidi Meyer, Sylvia Schoon (hockend). Es fehlen:
Karl - Heinz Ahlers und Johann Wünsche

Montag, 20. September 2010

Info

Ich habe den Blog ein wenig umgestellt. Dank der (hoffentlich nicht zu langen) Posts wurde sie ein wenig unübersichtlich. Daher habe ich die einzelnen Punkte wie Trainingsinfos, Unsere Platzierungen und Termin/Läufe auf einzelne Seiten gelegt. Diese findet ihr auf der rechten Seite dieses Blogs ganz oben (da steht ja auch extra Seiten :-))).
Sollte eigentlich keine Schwierigkeiten in der Menüführung geben. Ansonsten einfach mal kurze Anfrage an mich.
Generell würde ich mich sowieso über den ein oder anderen Kommentar freuen. Muss nicht immer positiv sein. Auch negative Kritik kann ja durchaus mal hilfreich sein.

Gruß

Rolf

Sonntag, 19. September 2010

Lauftagebuch: Noch 14 Tage bis zum Köln Marathon

6. SWB Marathon Bremen

Als letzten echten Härtetest hatten Claudia und ich uns für den Halbmarathon des 6. SWB Marathon in Bremen angemeldet. Als Ziel hatten wir uns in etwa eine Zeit von 1:50 Std gesetzt. Auch wenn das Teilnehmerfeld nicht im Ansatz dem der großen Läufe in Berlin,Hamburg oder Köln entspricht, war die Stimmung vor dem Lauf super  und alle Teilnehmer standen angespannt in einem langen Schlauch vor dem Rathaus aufgereiht. Das Wetter war anfangs sehr kalt und es tröpfelte ein wenig. Dann fiel der Startschluss. Der Zug setzte sich langsam in Bewegung und wie immer waren die ersten 2 Kilometer eng gedrängt und nicht sehr schön zu laufen. Erst danach entzerrt sich das Läuferfeld und man hat auch mal die Möglichkeit sowohl Zuschauer als auch die Gegend zu genießen.
Schon kurz nach dem Start riss die Wolkendecke auf und urplötzlich war es sehr warm. Zum Glück hatten Claudia und ich unsere FTC - Shirts an und waren demnach prächtig auf wärmere Temperaturen eingerichtet.
Die ersten 10 Km liefen wir etwas schneller als angesetzt. Bereits nach 48:35 Minuten hatten wir die 10er Marke erreicht. Um nicht zu sehr auszupowern und unsere Vorbereitung für Köln nicht in Gefahr zu bringen drosselten wir ein wenig das Tempo. Nach 15 Kilometern erreichten wir die Weser. Hier stand der Wind sehr günstig und wir zogen das Tempo noch kurz an, wobei sowohl meine Achillessehne als auch zwei Blasen an Claudias Fuß dieses nicht dauerhaft zuließen.
Nach 1:45 Std erreichten wir mit einem hervorragenden Ergebnis  das Ziel. Wir belegten die Plätze 423 und 424 von insgesamt 1984 Finishern. Hier wartete ein schönes alkoholfreies Erdinger und zahlreiche Obst- und Kuchenstände waren aufgebaut. Lediglich die Kleiderbeutelrückgabe ließ stark zu wünschen übrig. Hier herrschte das total Chaos und Claudia und ich mussten noch eine knappe halbe Stunde nach unseren Taschen suchen.
Insgesamt ist festzustellen, dass unsere Vorbereitung sehr gut angeschlagen hat und wir zumindest von der Luft her fit für Köln sind. Jetzt müssen wir die nächsten Läufe zu Regeneration nutzen und noch einige kleine Schmerzstellen beseitigen.


Viele Grüße

Rolf

Donnerstag, 16. September 2010

Lauftagebuch: Noch 16 Tage bis zum Köln Marathon

Getrennte Wege

Heute haben Claudia und ich getrennt trainiert. Claudia hat am frühen Nachmittag drei Runden von jeweils 5 Kilometern im Stadtpark Wilhelmshaven gedreht. Die ersten 10 Kilometer gingen gut vom Fuß aber dann kam der tägliche Monsunregen und die letzte Runde glich doch eher dem Aquajogging denn einem vernünftigen Lauf. Trotz dieser widrigen Umstände schaffte Claudia einen sehr guten Schnitt von 5:03 Min je Kilometer.
Ich hingegen lief direkt nach Dienstende aus Wilhelmshaven in Richtung Heimat. Noch in Wilhelmshaven machte der Himmel die Pforten auf und ich durfte die erste Dusche genießen. Bedauerlicherweise (oder im Sinne des Trainingseffekts zum Glück) war die komplette Laufstrecke gegen den Wind gerichtet. Gerade beim Verlassen des Stadtgebietes Wilhelmshaven war der Wind fast auf Sturmniveau. Absolut anstrengend!
Beim Erreichen der Ortsgrenze von Horsten hatte ich meine nach Trainingsplan festgelegte Distanz von 19 Kilometern absolviert, meine Muskulatur und meine Achillessehne hatten einen schlechten Tag  und ich hatte ganz klar über den Tag hinweg zu wenig getrunken. Daher beendete ich meinen Lauf, dehnte meine Beine noch eine Weile und Claudia sammelte mich etwas später auf.
Für morgen haben Claudia und ich uns abgestimmt. Trainingspause!!:-))
Am Samstag ist dann ein kurzer  Wohlfühllauf und am Sonntag der Halbmarathon in Bremen. Eigentlich der letzte echte Härtetest vor Köln.

Gruß

Rolf

Mittwoch, 15. September 2010

Lauftagebuch: Noch 17 Tage bis zum Köln Marathon

Vom Winde verweht!!!


Nach dem gestrigen Intervalltraining sollte es heute beim Lauftreff etwas ruhiger angehen und wir freuten uns schon auf den gegenseitigen Austausch mit dem Rest unserer Laufgruppe. Immerhin hofften wir noch ein paar lustige Geschichten von Sylvia und Heidi bezüglich des Staffel - Marathons auf Norderney (aber Heidi hat ja auch schon einiges in Ihrem Post dazu erzählt:-)). Doch stattdessen Pustekuchen: Der aufkommende Wind hat dazu geführt, dass alle anderen Teilnehmer vernünftigerweise zu Hause auf dem Sofa (sch)liefen. Aber Claudia und ich mussten da durch und daher machten wir uns auf dem Weg zum FTC Huus. Dort trafen wir noch auf Volker Lienemann, welcher gerade für den Herbstmarktlauf in Remels trainiert und liefen zu dritt zuerst mal eine kleine Runde über Klein - Hollen, den Schlackeweg hinauf und dann den Nordgeorgsfehn - Kanal wieder Richtung Hollen. Ab der Kroon - Brücke liefen wir voll in den Wind hinein und daher auch gefühlt rückwärts. Nach etwa 4 Kilometern ließ der Wind für etwa dreißig Sekunden nach und als wir uns gemeinsam darüber freuten setzte der Regen ein und begleitete uns für den Rest der Strecke. Mal wieder zu früh gefreut. Wieder (vollkommen durchnässt) am Sportplatz angekommen trennten wir uns von Volker und drehten noch eine weitere ganz kleine Runde um die angesetzten 10 Kilometer vollständig zu absolvieren.
Nach einer heißen Dusche gibt es jetzt gleich noch ein Gläschen Rotwein zur Belohnung und abschließend kann ich durchaus feststellen, dass Laufen nicht immer Spaß macht.

Bis morgen und beste Grüße

Rolf